Gilbert von Sohlern

Gilbert von Sohlern (Foto: Nikolas Olonetzky)

Gilbert von Sohlern (Foto: Nikolas Olonetzky)

Der bundesweit bekannte Darsteller, im oberfränkischen Forchheim geboren, nahm privaten Schauspielunterricht und absolvierte eine Sprecherziehung bei Axel Wostry. In den 90er Jahren spielte er am Münchner Theater Links der Isar, vor allem brillierte er als Flaut/Thisbe in Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“.

Dem Publikum sind Gilbert von Sohlerns markante Gesichtszüge aus zahlreichen Fernsehserien und -reihen bekannt. Für seine darstellerische Leistung in Gedeon Kovacs‘ „Kein Platz für Idioten“ (1994) wurde er für den Adolf Grimme Preis nominiert.

Nach einigen Hauptrollen u.a. in „Schlafes Bruder“ (1994), „Kriminaltango“ (1994–1995) und Auftritten bei der Comedyserie „Zum Stanglwirt“ und bei „Peter Steiners Theaterstadl“ kam 2002 der große Erfolg mit der humorvollen ARD-Krimireihe „Pfarrer Braun“. Hiermit wurde Gilbert von Sohlern einem großen Publikum als des Bischofs Gehilfe Monsignore Mühlich bekannt.

Von 1997 bis 2004 war er zudem in „Die Verbrechen des Professor Capellari“ an der Seite Friedrich von Thuns zu sehen. Mit von der Partie war Gilbert von Sohlern von 1998 bis 2002 auch bei „Tierarzt Dr. Engel“ und von 2000 bis 2003 im Team von „Medicopter 117“.